Methoden:
Logotherapie/Existenzanalyse:
Die Logotherapie, als eine sinnorientierte Beratungs- und Behandlungsform wurde in dendreißiger Jahren von V.E. Frankl entwickelt.
Sie geht von der Erkenntnis aus, dass der Mensch seinem Wesen nach wert- und sinnorientiert ist.
Wird der Wille zum Sinn nachhaltig frustriert, so gerät der Mensch in eine Missbefindlichkeit.
Die praktische Anwendung der Logotherapie liegt primär in der Hilfestellung für Menschen, die (noch) nicht erkrankt sind, sich aber in einer existentiellen Orientierungslosigkeit befinden, an der sie leiden; sie liegt in der Unterstützung des Menschen auf seiner Suche nach Sinn und Wertorientierung.
Die Methoden der Logotherapie wie die "Paradoxe Intention", die "Dereflexion", "Einstellungsmodulation und der "Sokratische Dialog" dienen dazu, die Selbstheilungskräfte des Menschen zu stärken.

Gesprächstherapie:
Carl Ransom Rogers (1902 - 1987) gilt als Begründer der Gesprächspsychotherapie.
Nach Rogers ist die Wirksamkeit einer Therapie wesentlich von Art der Verbindung zwischen Klient und Therapeut abhängig.
Diese sollte von Echtheit (Kongruenz), Akzeptanz (Offenheit) und Empathie (urteilsfreie Anteilnahme) geprägt sein.
Im Mittelpunkt steht der Klient und sein Selbstkonzept (Vorstellungen, die der Mensch von sich selbst hat, wie er ist und wie er sein möchte).
Nicht immer stimmen die tatsächlichen Verhaltensweisen und Erlebnisse des Einzelnen mit seinem Selbstkonzept überrein.
Die Gesprächspsychotherapie hat zum Ziel, die Wahrnehmung und das Erleben des Klienten so zu. verändern, dass er seinen Konflikt erkennt und daraus ein anderes Verhalten entwickeln kann.
Verhaltenstherapie:
Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass jedes Verhalten nach gleichen Prinzipien erlernt, aufrechterhalten und auch wieder verlernt werden kann. Dabei wird unter Verhalten nicht nur die äußerlich sichtbare Aktivität des Menschen verstanden, sondern auch die inneren Vorgänge wie Gefühle, Denken und körperliche Prozesse.
Mit Hilfe der Verhaltenstherapie können Lernprozesse in Gang gesetzt werden, die den Betroffenen in die Lage versetzen, eigene - oft gewohnheitsmäßig ablaufende, behindernde Verhaltensmuster zu verändern.
Imaginative Verfahren:
Wenn wir von Imaginationen (Imago - Bild) sprechen, dann sprechen wir von der Tätigkeit unserer Vorstellungskraft, unserer Einbildungskraft, von Phantasie und von Tagträumen.
Unsere innere Welt ist die Welt der Bilder und Symbole. Die innere Welt ist der Bereich der Seele, in der Geist das Sagen hat.
Gelenkte Phantasiereisen und Imaginationen (Wertimaginationen) erschließen den Zugang zum Unbewußten, vermitteln dem Bewußtsein nicht zugängliche Einsichten in die eigene Persönlichkeit.
Entspannungsmethoden:
Mentaltraining:
Mentaltraining
Enneagrammarbeit:

Das Enneagramm unterscheidet neun verschiedene Persönlichkeitsmuster und beschreibt ihre Beziehungen zueinander. Der Name stammt aus dem Griechischen; ennea ist das griechische Wort für "neun" und gramma bedeutet "Modell".
Das Enneagramm ermöglicht ein besseres Selbstverständnis und Verständnis für das Gegenüber.
Es hilft, Abläufe zwischen Menschen verschiedenen Musters zu vertehen.
